Schule am Samstag – muss das sein?
Als zu Beginn des Schuljahres feststand, dass wir im November an einem Samstag in die Schule gehen müssen und sich alles an dem Tag um Gesundheit drehen sollte, machten Lehrer und Schüler lange Gesichter. Doch davon war nun am letzten Samstag, 22.11. nichts mehr zu spüren.
Für die Schüler wurden 18 Workshops geboten und jeder konnte sich sein eigenes Programm für den Vormittag aus vier unterschiedlichen Workshops zusammenstellen.
Schon bei der Einschreibung hatten viele Schwierigkeiten, sich zu entscheiden – und dabei musste man doch schnell sein, um einen Platz in den begehrten Kursen zu erhalten.





Doch am Ende waren alle eingeteilt, natürlich bunt durcheinander: jüngere und ältere Schüler, Jungen und Mädchen – alle zusammen in den unterschiedlichen Kursen. Und das klappte wieder prima.
Viele Lehrer stellten ihre Sportlichkeit unter Beweis, während andere Kollegen rund um das Thema „Gesundheit und Bewegung“ die unterschiedlichsten Workshops anboten:
Frau Beyler: Massagesalon – Entspannung und Relaxen pur! Hier duftete alles nach Öl und zu entspannenden sphärischen Klängen konnte man sich gegenseitig massieren und sich etwas Gutes tun.
































Frau Breunig: Stretch und Relax – Auch hier waren sich die Schüler schnell einig: Die ruhigen Übungen zu Musik taten einfach gut. Man merkte richtig, wie sich Verspannungen lösten.




Frau Eger: Capoeira – Die Mischung aus Tanz und Kampf war zwar anstrengend und bewegungsintensiv, kam aber gut an. Mancher fand die Bewegungen kompliziert oder ziemlich lustig und komisch, aber der Kommentar der Schüler am Schluss lautete trotzdem: „sau-hammer-cool“!











Herr Haas: Stomp in the classroom – Hier wurde auf und mit allem getrommelt, was sich auch nur irgendwie anbot. Die meisten fanden es daher auch ziemlich lustig.








Herr Hofmann: Jonglieren – Schaut leicht aus, ist aber dann doch ziemlich schwer. Dabei erklärte Herr Hofmann doch alles so gut. Trotzdem stellte manch einer fest, dass hier seine verborgenen Talente liegen und nahm gleich Übungsbälle mit nach Hause.









Herr Hubmann: Teamnavigator – Ups, wer sich hier nicht konzentrierte brachte gleich das ganze Gruppenergebnis zum Scheitern. Zwischen den sportlichen Übungen konnte man hier seine ruhige Hand trainieren und auch das machte Spaß.














Frau Kießling: Tischtennis – Turniere wollte hier keiner spielen, es war eindeutig Rundlauf angesagt. Und genau das fanden alle super, weil die Aktion und Bewegung waren einfach toll.





Frau Lebender: Akrobatik – Das Klassenzimmer war kaum wiederzuerkennen. Alles war mit Matten ausgelegt und man konnte die unterschiedlichsten Stemm- und Balancierübungen ausprobieren. Mit den Tricks und Tipps gelang es sogar „schwere Brocken“ mit den Beinen in die Höhe zu bringen. Allerdings musste man einen guten Gleichgewichtssinn besitzen, damit dann die Menschenpyramide nicht gleich wieder einstürzte.





























Herr Leibl: Fitness für den Rücken, Muskeln für den Bauch – Wer hartes Bewegungstraining erwartete wurde überrascht. Hier wurde gedehnt und gestreckt – und was am Anfang so leicht aussah wurde dann doch noch ziemlich anstrengend. Beeindruckend war, wie ausführlich die einzelnen Bewegungen erklärt wurden. Mit am schönsten fanden dann viele die Entspannungsphase am Ende der Stunde.





Frau Lohrey und Herr Merschmann: Abenteuerparcours – Man musste nur ein wenig die Phantasie spielen lassen und schon konnte man sich in der Turnhalle wie im Dschungel fühlen. Da gab es Lianen mit denen man schwingen oder auf denen man Balancieren musste, dünne Stämme musste man hinaufkraxeln und etliche andere Hindernisse überwinden. Vor allem vom Klettern waren die meisten begeistert und fanden den Workshop toll.













Frau Riedlberger: Steppen – Schwarze Schuhe mit Metallbeschlägen? Und damit soll man einfach nur auf den Boden tippen? Klingt einfach, ist es aber nicht. In diesem Kurs waren drei „K“ gefordert: Konzentration, Körperbeherrschung, Kondition. Das fanden manche dann doch ziemlich schwer, andere dagegen hatten riesigen Spaß daran, mal was anderes als Hip Hop auszuprobieren.










Frau Sembach und Herr Kolb: Fitnessparcours – Wer sich nicht sicher war, wie fit er eigentlich ist, war hier richtig. Durch unterschiedlichste Tests konnte man sich selbst überprüfen und erhielt am Ende sogar einen Fitnesspass. Logisch, dass manche die Übungen sehr leicht fanden, während andere schnauften – je nach Fitnessgrad war das eben unterschiedlich.

























































Frau Städtler, Frau Steffen und Herr Scholz: Abenteuer der Sinne – Hier wurde wirklich alles auf die Probe gestellt: Blind tasten – mit Händen und mit Füßen!; ebenso blind riechen und bauen, im Spiegel zeichnen, Bilder ordnen, Geräusche erkennen, ……… Ups! Hier war man ganz schön gefordert. Die meisten fanden die vielen Übungen toll, weil es so abwechslungsreich war.
Abgerundet wurde der Parcours durch einen Sehtest vom Optiker Grand, den Frau Schimek durchführte. Vielen Dank dafür!



















































Herr Studrucker: Yoga und Tae Bo – da staunten die Schüler nicht schlecht, als ihnen ihr Lehrer „voll cool“ mit einer Art Boxübungen und später dann auch noch mit Besenstecken die unterschiedlichsten Übungen abverlangte. Gelenkig und fit musste man da schon sein.













Zusätzlich zu unseren eigenen Angeboten haben wir uns noch Unterstützung von Eltern und Fachleuten geholt.
Frau Gebhard und Frau Strobel: Cool werden, cool bleiben – In diesem Kurs konnte man wirklich cool werden, also runterkommen vom Stress, sich total entspannen und ausruhen. Wer sich darauf einlassen konnte war begeistert und konnte anschließend von seiner „Phantasiereise“ auf eine wunderbare Insel berichten.




Frau Wunderlich und Herr Popp: Karate – auch hier ging es anstrengend zu. Bei den Übungen musste man sich gut konzentrieren und genau auf seine Bewegungen achten. Die meisten fanden es schön, dass sie diese Sportart mal ausprobieren durften.













Unser ehemaliger Schüler Selver Kurteshi wurde auch engagiert und bot gemeinsam mit seiner Freundin einen Workshop an: Hip Hop – Sie brachten der ganzen Gruppe innerhalb der kurzen Zeit eine ganze Choreographie bei. Auch hier wurde geschwitzt und man musste sich intensiv auf den Ablauf konzentrieren. Aber weil alle der Ansicht waren, dass Selver so „cool“ ist, so gut erklären kann und er und seine Freundin so „geil“ tanzen können, haben alle „supergut“ mitgemacht.











































Auch ein anderer Workshop wurde von Schülern gestaltet. Kristina Maußner und Andreas List aus der 9b boten an: Jump Style – obwohl es wahnsinnig anstrengend war, gab es etliche, die an dem Tag gar nicht mehr aufhören konnten: kick, kick, vor und zurück (oder so ähnlich). Die beiden erklärten den Grundschritt so gut, dass ihn wirklich jeder begriff. Komplizierter war da schon die Drehung, aber auch in diesem Workshop gab es nach kurzer Zeit wahre Meister im Jump Style.










Nach so viel Anstrengung musste natürlich in den Pausen für Stärkung gesorgt werden und dafür sorgten die Eltern unter der Anleitung von Frau Güthaus, unserer Elternbeiratsvorsitzenden. In der Küche wurde von Beginn an gewerkelt: Brote gestrichen, Spieße gesteckt, Gemüse geschnitten, Obst gepresst ….. Auch hier mussten sich alle anstrengen, denn alles was hergerichtet worden war, wurde in den Pausen in Windeseile von den Schülern weggeputzt. Die fanden das Essensangebot nämlich lecker und „supergut“. Und obwohl einzelne meinten, das sei doch alles etwas zu gesund, waren am Ende keine Reste mehr da.






























Übrigens hat es den Eltern auch Spaß gemacht, sie konnten nett zusammen arbeiten, sich kennen lernen und hatten viel Spaß miteinander.
Fazit: Schule am Samstag ist wirklich nicht toll, aber wenn es dann so läuft, ist es „voll okay“!
Danke an alle, die mitgeholfen haben!!!!!!!!!!
Danke an alle, die mitgemacht haben!!!!!!!!!!
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