Bahnhofsdatenblatt Bf Lauschbach (Thür.)
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Gleisplan und -beschreibung

Allgemeines:

Der Bf Lauschbach ist eine mehr oder weniger genaue Nachbildung des bekannten Bahnhof's Lauscha (Thüringen) an der Strecke Sonneberg (Thür.) - Probstzella. Es handelt sich dabei um einen Spitzkehrenbahnhof mit zwei Kopfbahnsteigen, bei dem als betriebliche Besonderheit die Personenzüge zum Umsetzen in dem mittleren Bahnhofsteil zurückdrücken müssen.
Die Anordnung der Gleise im Modell entspricht bis auf zwei Erweiterungen den tatsächlichen Gegebenheiten bis Ende der 60er Jahre: Die Gleise 40b (Skl- oder Kleinlokschuppen) und 47 (Gleis zum Bahnmeistereilagerplatz) hat es in Lauscha nie gegeben. Ende der 60er Jahre wurde das Gleis 3 abgebaut und die anschließende DKW durch eine Weiche ersetzt.

Die hier verwendeten Gleisbezeichnungen entsprechen nicht den beim Vorbild verwendeten Gleisbezeichnungen. Auch sind die Frachtkunde frei erfunden.

Wie aus dem Gleisplan ersichtlich ist, besitzt der Bf außer den beiden Bahnsteiggleisen noch umfangreiche Gütergleisanlagen. Diese werden in erster Linie von den am Ort ansäßigen Glashersteller (VEB Glaswerke Carl Zeissig Jena BT Lauschbach) zum Versand von Fertigwaren und zum Empfang von Vorprodukten und Rohstoffen genutzt. Zur Entlastung anderer Bahnhöfe werden in Lauschbach teilweise auch Baustoffe (z. B. Zement aus der CSSR) für ein etwas weiter entferntes Talsperrenneubauprojekt entladen.

Neben dem Güterverkehr herrscht auch noch beachtlicher Personenverkehr (Berufs-, Schülerverkehr), der aufgrund der beschränkten Bahnsteiglängen in Lauschbach immer häufiger zum Einsatz von Doppelstockwagen führt.

Literaturhinweis zum Vorbild: Beyer, Wolfgang: Eisenbahn im Sonneberger Land, Coburg 1997 (Michael Resch Satz-Druck-Verlag)

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Gleisplan und -beschreibung

Diese Seite wurde erstellt von Mathias König, Stand: 11.01.00