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  Pressemitteilung des Landratsamtes Nürnberger Land
  NÜRNBERGER LAND (lra) – 255 PS für die Staatliche Berufsschule Lauf: Durch eine großzügige Spende der Audi AG, der Autohäuser Rechter (Lauf) und Strobel (Schnaittach) sowie des Fördervereins kam die Berufsschule in den Besitz eines neuen Audi A 6. Nein, natürlich nicht als Dienstwagen, sondern als praxisbezogenes Unterrichtsobjekt für die Auszubildenden der Fachrichtung „Kfz-Mechatronik, Schwerpunkt PKW“.

„Dank seiner aktuellen Technik haben die Azubis die Chance, konkrete Aufgaben aus der Praxis einer Automobilwerkstatt zu lösen. Der Wagen macht die gute Zusammenarbeit zwischen unserer heimischen Wirtschaft und der Berufsschule Lauf deutlich“, lobte Landrat Helmut Reich. „Wir wissen es zu schätzen, dass wir durch die Verbindung zur Wirtschaft ein so tolles Fahrzeug bekommen haben“, freute sich Schulleiter Gerhard Krug. Die „hochherzige Spende“, so Siegfried Zottmann, Vorsitzender des Fördervereins der Berufsschule, setze die Schule in die Lage, Kompetenzzentrum für Mechatroniker zu sein. Er sah den neuen A6, der über einen 3,2 Liter FSI-Motor mit 255 PS verfügt, als Beitrag, den Bestand der Berufsschule zu sichern. Für Hans Rechter, Mit-Sponsor des Audis, ist es wichtig, dass die Azubis moderne Kfz-Elektronik beherrschen und die Berufsschule ihnen das nötige Rüstzeug zur Verfügung stellt.

Im Rahmen des lernfeldorientierten Unterrichts ist die Arbeit am neuen Audi für Schüler und Lehrer gleichermaßen ein Gewinn. In ihrer Ausbildung müssen die Azubis Prüfarbeiten in den Bereichen Motormechanik, Gemischbildung, Zündanlage, Fahrwerk, Bremsanlage und Klimaanlage verrichten. Ferner können sie den Fehlerspeicher verschiedener Steuergeräte auslesen und die Funktionen von Komforteinrichtungen wie Zentralverriegelung, Fahrerinformationssystem oder Diebstahlwarnanlage überprüfen.

Durch die neuen Techniken und umfangreich vernetzten mechanisch-elektronischen Fahrzeugsysteme ist bei der täglichen Werkstattarbeit die Trennung zwischen Kfz-Mechanik und Kfz-Elektrik nahezu aufgehoben. Daher wurde der neue Ausbildungsberuf Kfz-Mechatroniker – ein Kunstwort aus Mechaniker und Elektroniker – geschaffen, der den im Reparatur- und Servicemarkt neu benötigten beruflichen Qualifikationen entspricht. Diagnosearbeiten, Systemanalyse, mobile Kommunikation und Telematik stehen im Vordergrund. Fast alle Funktionen der verbundenen Kfz-Komponenten werden elektronisch kontrolliert und eventuelle Fehler mit Computern über Diagnoseschnittstellen ausgelesen.


Foto: Enke. Stellvertretender Schulleiter Christian Schmidt, Landrat Helmut Reich (beide links) und Schulleiter Gerhard Krug (ganz rechts) mit Vertretern der Autohäuser und des Fördervereins sowie Lehrern der Staatlichen Berufsschule Lauf

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19.09.05