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Der FAIR-PLAY-PREIS geht an...

Michael Willim vom SC Tarrasch Noris Nürnberg.


Während der Preisverleihung zum RAMADA-Treff-Cup 5hoch3 in Halle an der Saale verlieh der Deutsche Schachbund auch seinen FAIR-PLAY-Preis, gestiftet von der Forma ASS, der Athletic Sports Sponsoring. A S S ist eine Art Schnittstellenmanager zwischen Wirtschaft und Sport. Mit ungemein attraktiven Angeboten für Sportler und Verbandsfunktionäre ist A S S Partner des Sports.


Diese Partner "entwickeln, organisieren und realisieren ganzheitliche Vermarktungskonzeptionen und Förderprojekte im Spitzen- und Nachwuchsleistungssport. Top-Organisationen und -Verbände zählen ebenso wie mehr als 6.000 Bundes-, Landes- und Bundesligaathleten zu den zufriedenen Kunden, darunter zahlreiche Nachwuchstalente, Olympiasieger, Welt-, Europa- und Deutsche Meister."

Michael Willem erhielt seinen hoch dotierten Preis aus den Händen des Öffentlichkeitsarbeits - Referenten Klaus Jörg Lais mit folgender Begründung:

Fair-Play-Preis2006.jpg

Die Fair Play - Kommission hat am 29. April in Hamburg unter den vorliegenden Anträgen eine Entscheidung über die Vergabe des Fair Play - Preises getroffen:


Mit dem Fair Play - Preis des Deutschen Schachbundes  - gestiftet von A-S-S - wird in diesem Jahr folgendes Verhalten belohnt:


Bei der Bayerischen Blitzschach-EM am 5.6.2005 wurde wegen eines noch fehlenden Spielers zum Erreichen einer geraden Teilnehmerzahl der eher zufällig anwesende Michael Willim vom SC Norris Tarrasch Nürnberg in die Teilnehmerliste aufgenommen.


Nachdem das Turnier wegen des fehlenden Spielers ohnehin stark verspätet begann, erschien einige Minuten nach Spielbeginn der bisher Vermisste, der die Verspätung dem Spielleiter zuvor durchaus angekündigt hatte. Der Spielleiter versäumte es aber, in Verbindung mit seiner nicht erfolgten Wiederwahl, die entsprechende Nachricht weiterzugeben.


Der Turnierleiter war damit in der großen Zwicklage, das Turnier entweder zu unterbrechen, neu zu starten und mit einer erneut ungeraden Zahl zu beginnen -  oder den zu spät Gekommenen abzuweisen.


In dieser Situation verzichtete Michael Willim freiwillig auf seinen Startplatz und die weitere Teilnahme im Turnier, zugunsten des verspätet Angereisten unter Beifall und Anerkennung der übrigen Teilnehmer.


Der FAIR-PLAY-Kommission gehören an:


Der Vizepräsident des Deutschen Schachbundes, Professor Dr. Hochgräfe, als Vorsitzender


   und die Mitglieder
- Bundesturnierdirektor Ralph Alt
- der Geschäftsführer der DSJ, Jörg Schulz
- Dr. Ernst Bönsch von der FIDE-Trainerakademie und
- Uwe Bönsch, unser Bundestrainer

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