Nachwuchstalent Leonie Stohl im Porträt

 

Neben Ann-Kathrin Schäfer (SC Heilbronn) und Hanna Marie Klek (TV 1848 Erlangen) gehört Leonie Stohl vom SC Noris Tarrasch Nürnberg zu den besten U10-Mädchen der Schachjugend Mittelfranken. 1995 in Neustadt/Aisch geboren, besuchte sie bis 2004 die Grundschule in Nürnberg-Worzeldorf und seitdem das Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium in Schwabach.

Das Schachspiel hat Leonie von ihrem Vater Peter Stohl (SC Mühlhof-Reichelsdorf) gelernt, mit dem sie auch täglich noch übt. Die ersten spielerischen Schritte gab es beim Jugend-Open in Neumarkt 2003. Seit 2002 ist sie beim SC Noris Tarrasch Nürnberg, wo es ihr sehr gut gefällt. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr das Türmchenturnier in Forchheim 2003, das sie gewonnen hat.

Besonders hat sie sich über ihren ersten und bisher schönsten Pokal gefreut. 2004 wurde sie dann auch Nürnberger Stadtmeisterin. Jeden Freitag verbessert Leonie ihre Spielstärke mit Hilfe des Trainerteams des SC Noris Tarrasch Nürnberg. Zudem übt sie täglich mit dem Schachcomputer.

Als Ziel hat sie sich den Gewinn der Bayerischen Meisterschaft gesetzt. Wenn sie einmal nicht am Schachbrett sitzt, dann liest Leonie sehr gerne und beschäftigt sich mit Judo.

Und warum spielt sie Schach? "Schach ist ein komplexes Spiel, bei dem nie zwei Partien gleich sind. So wird es nie langweilig."

 

Udo Güldner, Pressewart Schachbezirk Mittelfranken