Die alten Siegersdorfer Pfarr- und Frühmess-Abgaben für die Pfarrei St. Wenzel auf dem Rothenberg

Text, hsg. v. Dr. Margarete Adamski, 91233 Kersbach, Alter Hof 2, 1997



Bild oben: Blick auf Siegersdorf, Pfarrei Kersbach, Marktgemeinde Schnaittach, Landkreis Nürnberger Land.

Der Ort liegt im Talschluss des Kersbachtales, etwas erhöht und angelehnt an einen Höhenzug der Hersbrucker Alb, den man im Sommer auf einer kleinen Pass-Straße überwinden kann, um dann ins Sittenbachtal mit seinen Dörfern zu gelangen.

 

Oben auf der Hochebene, mit Blick auf Burg Hohenstein (600 m ü.d.M.), fand man schon im 19. Jahrhundert vorgeschichtliche Hügelgräber, besonders zahlreich im Flurstück „Beckerslohe“, nach dem das berühmteste Fundstück, das sogenannte „Sonnenpferdchen“, seinen Namen erhielt.

Auch in Siegersdorf wurde die Landwirtschaft nahezu völlig aufgegeben, und das Gasthaus „Hopfenperle“ ist seit 1.1.2008 geschlossen. Sein Name erinnert daran, dass Siegersdorfer Bauern bis vor wenigen Jahren noch fleißig Hopfen bauten. Doch die Kirschgärten an den sonnigen Hängen finden weiterhin Pflege, und eine Großbäckerei liefert „Siegersdorfer Landbrot“ bis nach Nürnberg,


 

Zur Geschichte von Siegersdorf

Vorbemerkung

Siegersdorf (Sighartsdorf) wurde schon 1275 im baierischen Salbuch erwähnt, abgabepflichtig den Herren von Hiltpoltstein und ab 1289 den Herren von Wildenstein, die ihrerseits ihre Abgaben an den Hohenstein mit dem damaligen Klostervogt des Klosters Bergen zu entrichten hatten. Namen von Mitgliedern der Familie der Siegersdorfer sind später noch in Schnaittach und in der Nürnberger Handwerkerliste von 1363 zu finden. Ihr Herrensitz, im unten erwähnten Abgabenverzeichnis als Burgstall erwähnt, konnte bisher nicht lokalisiert werden. Das Eigentumsrecht am Hohenstein wie auch am Rothenberg und an Hersbruck wurde 1359 von Kaiser Karl IV. dem Kloster Bergen abgekauft, der für seinen militärischen Stützpunkt auf dem Rothenberg die Pfarrei St. Wenzel errichtete.

Seit 1366 / 68 unterhielten die Siegersdorfer Bauern mit ihren Einkünften und Abgaben die neue Pfarrei St. Wenzel auf dem Rothenberg. So hatte es Kaiser Karl IV. verfügt. Nach Einführung der Reformation gingen diese Leistungen auf die Ganerben der Herrschaft Rothenberg über, obwohl es die sogen. „Frühmesse“ nicht mehr gab. Im Zuge der Rekatholisierung gelangten die Einkünfte an die katholische Kirche zurück, nicht ohne langwierige Verhandlungen mit der noch für längere Zeit bestehenden Ganerbschaft. Im Gefolge des Spanischen Erbfolgekrieges kam der verwüstete Rothenberg für wenige Jahre (bis 1715) unter Nürnberger Verwaltung. Beauftragter der Freien Reichsstadt war während dieser kurzen Zeit der Laufer Spitalmeister. Danach erhob Kurbayern seine Ansprüche auf die Einkünfte der Rothenbergpfarrei. Der Kurfürst, bzw. seine Regierungsbeamten in Amberg, forderten daher vom Neunkirchener Pfarrer ein genaues Verzeichnis der Einkünfte ein.

Am 23. Januar 1726 teilte Pfarrer Wolfgang Knauer von Neunkirchen a. S. dem kurfürstlichen Rgierungsbeamten in Amberg, Heinrich v. Werner, mit, dass er kein Verzeichnis über die Einkünfte der Pfarrei Rothenberg besitze. Vielmehr habe er eine solche „Spezifikation“ oder einen solchen „Extrakt“ vor einiger Zeit dem Referendarius v. Armknecht in Eile und ohne Abschrift ausgehändigt, jedoch nicht zurückbekommen. Das Verzeichnis müsse also schon bei der Regierung zu Amberg liegen. Tatsächlich kamen dort die verloren geglaubten 6 – 7 Blätter in Abschrift zutage.

(Zur jüngeren Geschichte von Siegersdorf siehe Pfarrei Kersbach , Geschichte.)

Das Verzeichnis beruht auf älteren Aufzeichnungen. Dies erhöht seinen Wert. Hier der Text (Quelle: Bayer.StA Nürnberg, Rothenberg, Nr. 585, Rep. Nr. 187 b Ao. 17 ? [26]; liegt jetzt im StA Amberg):

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[fol. 9]

Extrakt über der Pfarr und Fühmeeß zum Rottenberg einkünften

Sigersdorf

Gehört mit aller Hoher und Nider obrigkeit durchaus Gebott und Verboth, frohn und Dinsten, Gülten, Zünsen und Zehenten in die Pfarr zum Rottenberg und demselben Volgendten Güetern Züns und Gült, welches doch alles d. herrschafft und Gemeinen Ganerben zum Rottenberg zugehörig, und denselben auch jed. Zeitt zugehorsammen schuldtig sein.

Dieselbigen Geföhl [Gefälle] nimbt jeziger Zeitt die herrschafft zum Rottenberg, und Besoldten davon die Pfarrer und frühmeßer, So den Gottsdinst uf den Schloß Versehen, wie vermeldtet.

 

 

Hannß Vogel

 

 

Gibt

Ain Simmera Korn

 

 

 

Ain Simmera Haabern

 

 

 

Sechs Kees, ein Fasnachthun,

 

 

 

Ain Herbsthun, ein Rauchhun,

 

 

 

Drey pfening Wisengeldt

 

 

 

Ain und zwanzig pfening Holtzgeldt

 

 

 

Mehr

 


Von Jedter Kuhe, sovill er deren hat Jährl. Ain Keeß, und Ist Schultig uf den Rottenberg einen iedten Burgkgraffen drey Fudter heu jährl. Zu führen.

Von einen Höflein in Sigersdorffer Marckh gelegen darzu wan es verkauffte würdte, der herrschafft Rottenberg d. Grosse handlohn, desgleichen von Volgendten Ackher und Wisen den gebürenden Zehenten.

Darein gehöret

Ein Haus und Stadl zwen neu aneinand. Gebauete Schweinstell sambt einer Hofrait, Item ein Graß und Baumgartten, eines halben Virtheil groß, davon die herrschaft Rottenberg under und ob den Bäöumen den Zehendt samblet, alles neben sein hannß Vogls selben Veldter gelegen.


[fol. 9, Rückseite]

Zwey tagwerch Bey dem Grünling, Under dem berge, neben hannsen Kolbmann Gelegen.

Zwey tagw. Oben uf den Berg, an Zweyen äckern, der Eine an Peckers Lohe, neben iungen Hannsen Kolbman, der ander neben der strassen, Bey dem Peckerslohe, und Albert Fridtrichen gelegen.

Ein Halb tagw. auch an den Peckherslohe stossendt Und Zwischen dem Fritzen Zeyhe und Hannsen Koch gelegen.

Fünff tagwerch In Zweyen Gewendten in der höll, Und neben Jung Hannß Kolbmann glegen.

Ein Halbtagw. Veldt, an der end Wißen gelegen.

Anderthalb tagw. Ober dem Anger, Stosst an die Hölle, in der Grub genant.

Ein tagwerch stosst uf die Viechtrib, Und an frizen Zeyhen Veldt.

Sechs Betlein Ackher, Ein Klein äcjherlein auch uf den Berg, Bey dem Peckerslohe, an Geörgen Doden, und Ihme Vogl stossent.


An Wißen

Drey tagw. Wißen, an der hellen gelegen, Und an hannsen Weber Wißen stossent.

Ein tagw. Wißen auch an der hell und gleichfals neben hannsen Weber gelegen.

Ein Halb tagwerckh Wißen, Unden uf der Ehrel Wißen neben sein des Geörgen Strebers Veldt gelegen.

Ein Viertheil Wißen, neben dem Grünling, und auch seinen des Geörgen Strebers Zwey tagw. Veldt gelegen.


 

 

Hannß Weber

 

 

Gibt

Siben pfundt an geldt, Und fünffzehen pfening,

 

 

 

Fünffzehen Keeß,

 

 

 

Ein Fasnachthun.

 

 

 

Ain Herbsthun.

 

 

 

Ain rauchhun.

 

 

 

Vier frohntäg mit der Handt.

 

 

 

Ein Weyhnacht Weckh.

 

 

 

Drithalben pfening Wisgeldt.

 

 

 

Acht pfening Holzgeldt, Und

 

 

 

Von ieglicher Kuhe Ein Zehent Keeß,

 

 

 

Siben pfening Von einen Wisfleckhlein Bey der Wolffsgruben.

 

Sonst alles von einem gut, das Hammerguet genant, auch Zehent und das gross handlohn.

Darein Gehört

[fol.10]

Ein Behaußung, Stadl, darein etliche Schweinstell erbauet, Hoffrait, und Ein Pflanzgärttlein, bey dem Stadl gelegen.

An Veldtern

Ein tagw. Der Haselackher genent, Vor dem Glazenstein gelegen, und an die trib, so in Grünling gehet, stossent.

Ein Halb tagw., das Wolffsäckherlein genet, Bey der Wolffsgruben, da man Uf Grumbach Zu gehet, an Ulla Schusters Und Geörgen Döeter stossent. Davon Zinst Er auch die obgemelten Siben pfening.

Ein Halbs Virtl an den Kürch Sittenbacher Steig gelegen Und uf der durren Wißen genant.

Ein tagw. Stosst an den Pekerlohe Und an and. Orth an die Gemein.

Ein Virtl ligt auch an dem Pekerslohe, Und an Kürchen sitten Bacher steig.

An Wisen

Ein Halbs Viertl an Golgartten genant, Und an den Kürchen-Sittenbacher steig gelegen, hat Gartten Recht Und Bäum darauf.

Ein tagwerch, die Weyher Wisen gt., hinder dem Dorff gelegen.

Ein Halb tagw., im alten Gartten, Und an Schein genant, neben Hannsen Kolbman gelegen.


 

 

Geörg Schlendkh

 

 

Gibt

Siben pfundt an geldt, drithalb pfening Wisgeldt,

 

 

 

Sechs pfening holzgeldt, Ein Fasnachthun,

 

 

 

Ein Rauchhun, Und von Jeglicher Kuhe Ein Zehent Keeß.

 

Von den SibenKeeß guet genant, darauf Er ietzunt wohnet, darzu gehöret, Ein Behausung, Stadl Und Ein Backhauß, daran Drey Schweinstelle erbauet, Ein Wagenschupfen, Ein Graß Und Baumgartten. Eines tagw. Groß, an dem haus gelegen, sambt dem hofraith.

An Veldtungen

Ein Halb tagw. Veldt, das haseläckherlein genant, Zwischen Friz Zeihen, Und hansen Weber gelegen.

Ein tagw. Veldt an den Rabenhoffer schlag Und an die Sogersdorffer Gemein stossent.


[fol. 10 Rücks.]

Item Achtzehen pfening Von ietzt gemelten tagwerckh Veldten.

Ein Viertl in der grub genant, Gegen dem holz, die höll genent, gelegen.

Anderhalb Viertl vor dem Pekerslohe ligent.

Wißen

Drey Mogen Wißen, im Deich genant, Under dem Dorff ligent.

Ein Virtel Wißen oben Bey dem Brun, Zwischen Geörgen Döeter, Und Frizen Zeyhen gelegen.

Ein Halb tagw. Graß Und Baumgartten, hinder dem Dorff, neben Frizen Zeihens gartten gelegen, davon mus er Albert Fridtrichen 2 Pfd. In sein Hoff geben.

Dise Äckher Und Wißen geben auch Einem Pfarrer uf dem Rottenberg Zehendt. Un wan dises alles Verkaufft würdte, daselbsthin das Gross handlohn.

Mehr Geörg Schlenckh

 

Gibt

Von volgendten Reuth Veldtern aneinander gelegen, wan

 

 

 

deren eins verkhaufft würdt, der herrschafft Rottenberg

 

 

 

Das Groß Handlohn, auch Zehendt und folgendte Zünsen:

 

 

 

Fünf pfundt Dreyzehen pfening von drithalben Morgen Reuth.

 

 

 

Fünf pfundt auch von drithalb Morgen Reuth, die Endres

 

 

 

Schiekete gewessen ist.

 

 

 

Zwey pfund ain und zwänzig pfening von Einem Morgen Ein

 

 

 

Virtl Reuth.

 

 

 

Drey pfundt achthalben pfening Von anderhalb Morgen Reuth,

 

 

 

Die Frizen Podtens gewesen.

 

 

 

Sechs pfundt fünfzehen pfening,

 

Von dreyen Morgen Reuth, bey Sigersdorff, an Ulla Veits äcker. Und an die Kerspacher Veldter undt Wißen stoßendt, alle Reuth an einand gegen dem Rottenberg gelegen.

[fol. 11]

 

 

Ulrich Schuster

 

 

Gibt

Ein pfund fünffzehen pfening, an Geldt,

 

 

 

Vier Frohntag mit der Handt, fünffzehen Keeß,

 

 

 

Ein Fasnachthun, Ain Rauchhun, ain Herbsthun. Mehr

 

 

 

Ein Weyhnacht Weckh, Zehen pfening Holzgeldt,

 

 

 

Und drithalben pfening Wßen Geldten,

 


Alles von einem Gütlein, darzu wan solchs Verkaufft würdte, der herrschafft, Rottenberg das groß Handlon. Und von den Volgenden Veldtern Und Wißen den Zehenten.

Darin gehört

Ein Haus, Ein Stadtl Castern, darunder Zwen Schweistell erbauet.

Item Ein Graß Und Baumgarttlein, hinder dem Stadl gelegen, ohgefehrl. Uf Ein achtel eines tagwechs gibt auch Unden Und ob den Bäumen der herrschafft den Zehenten.

An Veldtern

Ein Halb tagwerch Veldt Bey d. Wolffsgruben, neben Hannsen Schlenckh und Hannsen Kolbmann gelegen.

Vier tagw.: aneinander am StallRangen gelegen, Unden an Frizen Zeyhe, oben die Gemein Simelsdorff Und Geörg Döeter stossent.

Zwey tagw.: neben den Grünling Und an Fridtrichen alberts Veldt gelegen.

Wißen

Ein Halb tagw. Wißen Bey d. Wolffsgruben, neben Hanssen Schlenckh dem jüngern gelegen.

Item Siben pfening Von Einen Virtel Wißen, Bey dem Hirtenflecklein, under dem Grünling gelegen.


Sonderbare Zünß Und Erbstückh die nit in das güetlein gehören.

Item gibt fünf pfundt Sechs pfening, Von Vier Morgen Reuth gehören zu der FrühMeeß St. Wenzeslai. Undt ligen ober halb der hoffWißen, aber Kein Zehent, weder under noch ober halb des Paumbs, Vermög des darüber habendten Brieffs.

Siben pfundt Züns Von fünf Virtl Wißen, neben der hofWißen gelegen, so vor der Zeit von derselben Verkaufft worden, gibt darein auch Zehent.


[fol.11 Rücks.]


 

 

Geörg Pezl

 

 

Gibt

Neun pfundt fünfzehen pfening von geldt,

 

 

 

Vier Frohntäg mit der handt, Zehen Keeß,

 

 

 

Ein fasnachthun, Ein Herbsthun, Ein Rauchhun,

 

 

 

Ain Herbsthubn, drithalben pfening Wißgeldt,

 

 

 

Ein Weyhenacht Weckh, Zwanzig pfening holzgeldt,

 

 

 

Und von iedter Kuehe iährl. Ein Zehent Keeß, Von

 

 

 

Der Pfarr Rothenberg das groß Handlohn, darzu von

 

 

 

Äckher Und Wißen den Zehendten.

 


Darein Gehört

Ein Behausung, Stadl, Zwen Sonderbahr erbaute Schweinstell, Ein Vachhäuslein, sambt Einer Hoffrait, Ein Grass und Baumgartt, so Under und ober dem Baumb der Herrschafft Zehet gibt.

An Veldtern

Zwey tagwerckh an der hölleiten, Zwischen hannsen Schlenckh dem iüngern Beedterseiths Veldtern gelegen.

Ein tagw., der Röetacker genant, Under dem hürtenhauß gelegen, an die Viechtrib, Und den steig, so gen Kirch-Sittenbach gehet, stossent.

Ein tagw. Bey dem Pekerslohe, Zsischen Geörgen Döeter, und Hannsen Schlenk dem Jüngern gelegen.

Ein tagw. Hinder dem Pekerlohe, Zsichen Fritzen Zeyhens Veldtern, uf Beedterseiths, Und dem Stall Rangen gelegen.

Ein tagw. Bey dem Grünling, In d. Ascht genant, seint zwey äckerlein, das eine an der herrschafft holz, der Weydtenschlag genant, das andere zwischen albrecht Fridrichs Feldtern gelegen, Und an den Grünling stossent.

Ein Halb tagw. Veldt das Grünlings äckerlein genant, zwischen dem jungen Hanns Schlenckhen, Und Hannsen Stibl gelegen.

Ein Viertheil Äckerlein in Kuppelacker genant, unden und oben an Geörgen Döeter stossent.

Ein Halb tagw. Veldt, ist zuvor Wißmath geweßen, der Pelzer genant, an der hofwißen gelegen.

[fol. 12]

Wißen

Drey tagw. Wißen, die höllwiß genannt: an dem Rabenshoffer schlag und der anger genannt, gelegen.

Ein Virtl, das Erlflecklein genannt: Zwischen dem Bach, Und Fritz Zeihen gelegen.

Ein Virtl Wißen, das Grünlings Wißlein genannt: an das vorbeschribene Halbtagw-Veldt Und an ihm Hannsen Schlenk stossent, mit einer Wißen.

Holz

Ein Viertl Holzwachs, in der Gemein genant, Und an Fritzen Zeihen Holz stossent.

 

 

Simon Kolbmann

 

 

Gibt

Anderthalb simera Korn,

 

 

 

Anderthalb Simera Haabern,

 

 

 

Ein Rauhhun, Ein fasnachthun,

 

 

 

Drey Pfening Wisgeldt, Und

 

 

 

Ein Und Zwanzig pfening holzgeldt aus der höll.

 

 

 

Von Einer iedten Kuehe Ein Keeß, Und dann

 

 

 

Vier Fudter holz auf den Berg, oder Zehen pfening Von ainer.

 

Von Einem hoff, Und uf den Rottenberg von Acker und Wisen den Zehenten, auch da solcher hoff Verkaufft würdte, daselbsthin das gross handlohn alles der pfarr Rottenberg. Darein gibt Ihme hannß Schlenckh d. jünger 2 Pfd. Von seinen Halben tagw. Graß- und Baumgartten, so in sein Güetlein gehört, zu steur an Zünße Und gehört ferner in in disen hoffe

An Veldtungen:

Vier tagw. In der huet Waidt, an stollrangen stossent,

Ein tagw. In der Rottenleiten, an Frizen Zeyhen stossent.

Ein tagw., der Rodlacker genant, stost uf Beedten seithen an Fritzen Zeyhen.

Drey Viertl Under dem Rodelackher gelegen, auch an obgemelten Zeyhen stossent.

[fol. 12 R.]


Drey Tagwerch, die Altenreuth genant, undten an den Grünling, Und an Fritzen Zeyhen stossent.

Drey tagwerch, in der grub gelegen, an hannsen Schlencken und Jungen hannsen Schlencken stossent.

Vier tagw., das pfarr genant, stosst an den Peckerslohe und Fritzen Zeyhen.

Ein tagw., das Lang äckherlein in Stollrangen, Uf Beedten seithen an Fritzen Zeyhen stossent.

Anderthalb tagw. In Steinspitzig, an der Einen seithen, an Fritzen zeyhen, an der and. An hannsen Schlenckhen stossent.

Ein tagw. In der fördtern Aschen, stosst an Zweyhen seithen an Fritzen Zeyhen, Und ferner an den Weydtenschlag.

Anderthalb tagw. In der hintern Aschel, stöst oben an grünling, Und wendet auf den Hannsen Kolbmann.


Wißmaten.


Ein Halb tagw., die Holz Wißen, stosst an Hannsen Schlencken den jüngern, Und Fritzen Zeyhen.

Ein halb tagw., die Kot Wißen, stosst an Hannsen Schlencken den iünger, Und Geörger Döeter.

Anderthalb tagw., die Reuth Wißen, stost auf Fritzen Zeyhen, und an die obgemelte Kodt Wißen.

Drey tagw., die Redtel Wißen hut: stost Undten an Grünling, Wisen Büel genant.

 

 

Hannß Pimann

 

 

Gibt

Zwelff pfundt fünf pfening, an Geldt zu Zünße.

 

 

 

Vier Frohntäg mit der handt, fünf Zehen Keeß.

 

 

 

Ein Fasnachthun, Ein Rauchhun. Ein herbsthun,

 

 

 

Ein Weyhenacht Weckh, Drithalb pfening Wißgeldt.

 

 

 

Drey Zehen pfening holzgeldt. Und

 

 

 

Von iedter Kuhe iährl. Ein Zehendt Keeß.

 

Von Einem Guet darzu, wan solches verkaufft würdte, den Zehenten gulden, das groß handlohn. Und Von Acker Und Wisen uf den Berg den Zehendten.

Darein gehört an Veldtern und Hauß:

Ein Behausung, Stadl-Backhäußlein, Ein tagwerckh

[fol. 13]

Graß- und Baumgartt, welcher under und ober dem Baumb gehört, ligt sambt der Hoffrait, alles neben hanssen Stiebel Behaußung und Guet.

Mehr

An Veldt

Ein tagw. Veldt Bey dem Peckerslohe, neben den Fraischstein gelegen.

Ein tagw., der haßelackher gt.: Under dem Glatzenstein, Zwischen dem iungen hannsen Schlenken, Und Hannsen Weber gelegen.

Ein tagw., der Plozacker gt.: Bey der Hoff Wißen gelegen.

Ein Viertl in der Gemein Bey der huet Waidt gelegen,

unden an Geörg Döeter stossent.

Ein Viertl Veldts, So Zuvor Wißen gewesst, an die halb Wißen, Und Ein Gemein, auch an hannsen Kolbmann stossent.


Wißen

Drey Viertl, die hol Wißen gt.: an Hannsen Weber Veldt undt Wißen stossent.

 

 

Hannß Weber

 

 

Gibt

Ein Simmera Korn, Ein Simera haabern, Sechs Keeß,

 

 

 

Ein fasnachthun, Ein Herbsthun, Ein Rauchhun, Drey

 

 

 

pfening Wißgeldt, Ein und Zwanzig pfening holzgeldt.

 

 

 

Von ieglicher Kuhe ain Zehent Keeß.

 

 

 

Mehr thuet Er Drey Fudter holz führn.

 

Von Einem Höflein, Und wan es Verkaufft würdtet, das Groß Handlohn der pfarr Zum Rottenberg, auch daselbsthin uf Äcker und Wißen den Zehendten, Darin Gehört


An Veldtungen.


Ein Virtl Veldts Bey der Erl Wißen, Neben Ulla Schuster gelegen.

Ein Halb tagwerckh in Prunfleklein, neben iungen hannsen Schlenken gelegen.

Anderthalb an Kuppelackher, neben Fritzen Zeyhe gelegen.

Ein halb tagw., auch am Kuppelacker gelegen, Und an hannsen Kolbman stossent.

Ein tagw.: Im Grub Rangen, Neben Jungen hannsen Schlenkhen, Und Albert Fridtrichen gelegen.

Ein Halb tagw.: imStallrangen, uf die Viechtrib Und Ulla Schuster Stossent.


[fol. 13 R]


Ein tagw., der Pogenacker gt.: Zwischen hannsen Kolbmann, Und Fritz Zeyhen gelegen.

Ein tagw.: An den Fuhr Weeg, Bey dem Beckherslohe stossent.

Drey tagw.: in einem Stückh, stossen an das gemein holtz, der B u r c k h s t a l l gt.

Ein tagw. Veldt Bey der Rodl Wißen, Under hannsen Kolbman gelegen, Und an iungen hannsen Schlenken stossent.


An Wißen

Ein Halb tagwerckh im Brunfleckhlein.


Ein Halb tagwerckh im Brunfleckhlein.

Ein tagw., die Erl Wis gt.: neben hannsen Weber gelegen.

Zwey tagwerch, die Gemein Wiß, neben dem Kerspacher schlag gelegen.

Zwey tagw., die Rodl Wißen, Und an Fritzen Zeyhen Gelegen.

Item Ein pfundt zweölf pfening, Von einem tagwerch, die Stockh Wißen gt.: in der höll gelegen.

Ein Virtl Wiß gartten, hinder hannsen Schlenken des jüngern, hauß und gartten gelegen.


Hannß Schlenckh

 

Gibt

ViertHalb Simera Korn, Vierthalb Sra. Haabern.

 

 

 

Ein Und Zwänzig Keeß, Ein fasnachthun.

 

 

 

Ein Rauchhun, Ein herbsthun. Sechs pfening Wißen gelt,

 

 

 

Und Ein pfundt zwanzig pfening holzgeldt,

 

 

 

Und Ein pfundt zwanzig pfening holzgeldt,

 

 

 

Von ieglicher Kuhe Ein Zehent Keeß. Zehen fudter holzfuhr Von

 

 

 

Einen höfflein.

 

 

 

Itm acht pfening, von Einen Viertl gereut, an Grünling gelegen.

 

In gemelten hoffe gehört

Ein Behausung, Ein Stadl, darein etliche Schweinstell erbauet, sambt einen hofrait, Und zween Graßgärtten, ohngefehrl. Zwey tagwerch Graß, der Ein in der Pelzgass, der andere an der Viechtrib gelegen, auch das Groß Handlohn, und Zehendt wie andere.


An Veldtern.

Zehen Morgen an d. Holz, der Pekerslohe genant, Gelegen. Zween Morgen an den Weeg stossent, der gen Kürchsittenbach gehet.


[fol. 14]

Drey Morgen an der Pler gt.: an die Viechtrib stossent. Anderthalb tagw.: auch an den Peckerslohe stossent, welches nit gar guet und ietzt in Eggerten [Brachland] ligt.

Vier tagw.: an d. Holz d. Grünling und d. andere Holz, den Waidtenschlag stossent.

Vier tagw. vber den Waidtenschlag gelegen,

fünf Tagw.: stosst an den Weeg, da man gen Krumpach gehet.

Drey tagwerch, der fuhracker genant, ober den Dorf Bey der viechtrib ligent.

Drey tagw.: d. Kuppelacker genant. Und den Kolprunnen stossent.

Zwey tagw.: der Rodtelacker gt.: undten und oben an Albert Fridtrich stossent.

Ein tagw. Veldt, das Pinzenäckherlein gt.: an die Viechtrib stossent.

Ein Halben tagw. Veldt, das Haseläckerlein genant, Zwischen dem Hanns Schlenckh, dem iüngern gelegen.

Ein tagw.: uf dem Pelzer gelegen, an die Hof Wißen stossent.

Wißen.

Zwey tagw.: die Scheubel Wiß gt., Beim Steeg gelegen.

Zwey tagw.: die Puchel Wiß gt., Und an die Hoff Wißen stossent.

Anderthalb tagw.: an d. Herrschafft holz, d. Grünling gt., stossent, darauf ein Klein Weyherlein, die Rodlwiß genant.

Ein tagw.: in Grundt, auch bey den Grünling gelegen. Und in albert Fridtrich und Geörgen Döeter stossent.

Ein Halb tagwerckh Wißen, stoßt an hannsen Koch gartten.

Ein Halb tagw.: die turren Wißen gt.: an Hannsen Leypolt uf den Rottenberg, Veith und Hannsen Weyher stossent.

Holz

Ein tagwerckh Erla und Pürkenholz, So an die Kersbacher Gemein, und den Prunschlag stossent.


 

 

Geörg Schlenck

 

 

Gibt

Fünfzehen pfundt, Neun undt Zwanzig pfening Geldt.

 

 

 

Ein Fasnachthun, Ein Rauchhun, drithalben pfening Wisgeldt.

 

 

 

DreyZehen pfening holz Geldt.

 


[fol. 14 R]

Von einem Güetlein, das Pezel Güetlein, darzu, wan solches Verkaufft würdte, uf den Rottenberg d. Groß handtlohn, von Ekhern und Wißen, auch den Zehendten.

Darein Gehört

Ein Hauß, hofrait und Einen Gartten, alles bey Einen Halben tagw., stosst Vornen an die Hof Wißen, und an die gaß, die Pezalgasse gt., und hat an

Veldtung

Ein halb tagw., das Haßeläckerlein gt.m, bey dem Glazenstein ligent.

Ein Viertl In der Grub, Bey der höll.

Ein Halb Virtl ufm Berg Beim Peckherslohe.

Wißmath.

Ein tagw., ligt Under dem Gartten, Und obgeschribenen Hauß herab. Und an der herrschafft hoff Wißen.


 

 

Hannß Mayr

 

 

Gibt

Ein Halb Simera Korn.

 

 

 

Ein halb Simera haabern.

 

 

 

Drey Keeß, Ein fasnachthun.

 

 

 

Ein Herbsthun, Ein Rauchhun.

 

 

 

Fünf pfening für den Zehenten uf dem Düren Wißlein,

 

 

 

hinder der höll ligent, oder den Zehendt.

 

 

 

Drey pfening Wißgelt.

 

 

 

Ein Und Zwanzig pfening holzgeldt.

 

 

 

Und von ieglicher Kuhe Einen Keeß.

 

Von einem Güetlein darzu, wan solches Verkaufft würdt, den Zehenten Gulden handlohn, Und Von äcker un Wißen den Zehenten.

Darein gehört an Veldtung.

Drey tagw.: stost an dfen Pekherslohe, und an Kirch Sitten Bacher Veldt.

Drey Viertl tagw.: hinder dem Beckerslohe gegen Krumpach gelegen.

Anderthalb tagw.: der Grunberg genant, an Alberten Fridtrichen, Und fritzen Zeyhen stossent.

Zwey halbe tagw.: die haßeline Äckerlein gt.: gegen Weissenbach gelegen.


[fol. 15]


Ein tagwerkh, der Prinzacker gt.: an Fritz Zeyhen, Undten und oben stossendt.

Zwey Halbe Tagw. In der höll ligent, da Ein an die Gemein, daß andere an Hannsen Schlenken.

An Wißen:

Anderthalb tagw., die höll Wiß gt.: an Zweyen stückhen, stosst an das Tagwerckh an Hannßen Schlenken, Und das halb tagw. An Hannßen Koch.

Ein tagwerkh, die Erl Wiß genannt: Gegen Kerspach gelegen.

Ein Halb tagw. Gartten, Bey dem hirten häuslein gelegen.


 

 

hannß Elßinger

 

 

Gibt

Sechs pfundt an geldt, fünfzehen Keeß,

 

 

 

Vier Frohntag, ain Fasnachthun, Ein herbsthun,

 

 

 

Ein Rauchhun, Ein Weyhenacht Weckh, Zwölff pfening

 

 

 

holzgeldt.

 

 

 

Und Jegliche Kuhe Ein Zehendt Keeß.

 

Von Einem Güetlein, So hiervor Fritzen Zeyhen gewessen, des Zimermans, darzu wan solches Verkaufft wurdte, den zehenden Guldten grosses Handlohns, auch von den Volgendten Äckhern, Verldtern, Und Wißen den Zehendten.

Darein gehört an Ackher Veldt:

Anderthalb tagw. Bey d. viechtrieb gelegen, Uf Ulla Schuster stossent.

Ein Halb Tagw.: stosst an den Grünling,

Ein Viertheil tagw., an der alten Reuth gt., Zwischen alberten Fridtrichen Veldt gelegen.

Ein Halb tagw.: der Belzer gt.

An Wißen.

Ein Virtl, Vor dem Grünling genant.

Ein Viertl, daß Merzl Wislein genant.

Item St [Schreiblücke] Siben Groschen, Von Dreyen tagw.,

aus dem Stockhig, Ist halb Wißen, Und Halb Veldt,

Bey dem Grünling ligendte.


[fol. 15 R]

heuchlingen, der Pfarr Rottenberg Zugehörig


hannß frösch zu Lauf gibt der Pfarr Rottenberg:

DritHalb Simera Korn, Sechs pfundt an Geldt.

Zwanzig Keeß, Zwo Fasnachthenna, Und Zwey Herbsthüner

Und Zwey [beide Wörter gestrichelt unterstrichen]

das Korn mit dem Nürnberger Maaß:

Von seinen Hoff zu Heuchlingen. Darein gehört Ein Behausung,

Stadl, sambt einen kleinen Gärttlein, hinder dem haus gelegen,

Undt nachfolgendte güetter. Wann solches alles auch Verkaufft würdte,

miteinander der Herrschafft Gemeinen Ganerben zum Rottenberg, das große Handlohn.

An Veldtungen

Ein tagw. Am Berg an der Steinleuten genant.

Ein tagw. Auch an der Steinleuten an Hannßen Ramlat holz

Zwey tagw. Der Brandt ist Holz gewesen, stost an Hannsen Herzogs zu Heuchling Veldt.

Ein Halbtagw. An der geudterich schlag gelegen.

Ein tagw. Stost an der heuchlinger Gemein Holz. Undf an Hannsen Sambstags Leuten.

Ein Halb tagw. Uf der Rerten genant, an hannsen Herzog stossent.

Ein tagw.: Uf der Lachen, sambst ohngeferl. Einen

Viertl Wislein, stost an Hannsen Sambster Wisen.

Anderthalb tagw.: Uf der heuchlinger haidt, an hannsen Stigler

Zu Lauff Veldt.

Eion Halb tagw.: uf den Erbeis Bodten genant, stost an Christoph Zorn Lauff.

Ein Viertl Beldts, an hannsen Sambstag stossent.

Drey Viertl Veldts, der Schellenackher gt.

Eiin Halbtagwerckh beim Aichen stockh an hannsen Pauren stossendt.

Ein tagw.: in der Viechtenaue, an Veltin Schützen stossent.


[fol. 16]

Wißen

Drey tagw.: Wisen an dem heuchlinger Loch, stöst an die strass.

Ein Virtl Vber den heuchlinger Bach gelegen, an Christophen Zehen stossent.

Ein Halb tagw. Wißen uf der Au, an gabriel Zeher stossent.

Ein Halb tagw. Uf der Au, an hannsen Paurn Stossent,

Ein halb tagw. Uf den Erbespodten genant, Stöst an Christoh Zehen.

Ein tagw. Uf der Au, Stöst an die Gemein Wißen.

Ein halb tagw.: Bey dem Aichen Stockh, an Christoph Zehen stossent.

Ein tagw. In d. Viechteneau, an Mathesen Schmidt stossent.

Ein Halb tagw.: Bey dem Schelenakher, an hannßen Putner stossent.

Ein halb tagw.: uf der Lachen gelegen.

holz

Ein tagwerch uf dem heuchlinger Berg, an der Steinleutten, an hannsen herzog

zu Neun Kürchen stossent.

Ein Viertl Holz, an der Eratrust [Eratwis ?] gt., ligendt.


[fol.16 R]


Sanct Wenzeslai Frühe Meeß Zum Rotten Berg gehörig EinKommens

An Zehenden.


Den Zehendt auf der Enzenreuth, So in denselben Hoff gehörig ist:

Item ain Zehendt zu Weissenbach, Ist halb St. Wenzel, Und halb des heilligen Kreuz zu Kerspach.

 

 

An Zinßen Von Reuten.

 

 

Gibt

Hannß Leypoldt zum Rottenperg

 

 

 

Drey pfundt, Vier und Zwanzig pfening Von Drey morgen

 

 

 

Reuth zu sichersdorff.

 

 

Ulrich

Schuster zu sichersdorff

 

 

Gibt

Fünf pfundt Wechs pfening

 

 

 

Von Vier Morgen Reut an vorgemelten Dreyen Morgen Reuth.

 

 

Hanns

Lurtsch zum Rottenberg

 

 

Gibt

Drey pfundt zehen pfening, Von anderthalb Morgen ackher

 

 

 

Gegen Sichersdorff gelegen.

 

 

Hanns

Weiß, Schinlmacher Zu Schnaittach

 

 

Gibt

Drey pfundt Zünß von seinen haus daselbsten zun Schnaittach,

 

 

 

Und da es verkaufft würdte, das Groß Handlohn. Uf Michaelis

 

 

 

Item Ein fasnachthennen von selben.

 

 

Item

Wolff Huffnagl

 

 

Gibt

Vier pfundt Zwelff pfening, von einem stückh Gartten, hinder

 

 

 

Wolff Hufnagls Haus gelegen, stöst an der Judten Kirchhoff,

 

 

 

Daselbst zu Schnaittach.

 


[fol. 17]


An Verlichener Parschafft zu St. Wenzel gehörig.


Sechs und virzig gulden, Geörg Döeter Zu sichersdorff Hauptsumma, jährl. Uf

Lichtmeeß, mit 2 fl. 2 lb. 15 ½ den. Zu Verzünßen.

Fünffzehen guldten, Albert Fridterich Zu sichersdorff an Hauptsumma gibt iährlich Zinß uf

Lichtmeeß 6 lb. 9 den.

Fünf guldten, thoman Kolbman Zu Sigersdorff thut der Zünß 2 lb., 3 den.

Sechzig Gulden Fritz Strebler auf der enzenreuth, thut der Zünß 3 gld.

Zwanzig Gulden, der Gemein Vormundt Zu Schnaittach thut der Zins 1 Guld.

Fünffzig Gulden Hannß Leypoldt zum Rottenberg. Thut der Zünß 2 gulden, 4 lb., 6 den.

Achtzehen gulden Vier pfundt Sechs pfening, Peter Han Von Schnaittach thut der Züns

7 lb., 22 ½ den.

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Weitere Quellen u. Literatur siehe bei

Adamski, Margarete: Kersbach am Rothenberg, 1994/95,

mit Änderung des Datums der ersten urkundl. Erwähnung von Kersbach (jetzt 1331 statt 1344) nach

Lullies, Eckard: Das Lehenbuch der Schenken von Reicheneck von 1331, 2005.

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