Theatergruppe

Letzte Aktualisierung - 13.04.2003 16:39 Uhr

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Zwei äußerst amüsante Abende in der Feuchter Reichswaldhalle

Mirzl und der Künstler

Zeidler- und Volkstrachtenverein Feucht inszenierte "Zwoa harte Nüss"

Auf dem Lechnerhof ist der Kindersegen ausgeblieben. Die naive und schlampige, aber äußerst liebenswerte Magd Mirzl (Tina Ferber) und der Knecht Loisl, ein etwas derber, aber ebenfalls gutmütiger Bauernbursche (Winfried Ferber), greifen dem Bauern Serverin (Ludwig Wolfsteiner) und seiner Frau Walburga (Petra Riedel) auf dem Hof tatkräftig unter die Arme.

Bauer Lechner und seine Frau würden die beiden gerne vereint und als Erben ihres Hofes sehen, aber Magd und Knecht scheinen sich spitz wie Hund und Katz und lassen sich nicht so einfach verkuppeln. Plötzlich taucht völlig unerwartet der junge, verkannte Poet Siegfried Schreiberling (Werner Schrott) auf, der die Einsamkeit und die ruhige Natur zum Schreiben seiner schönen Verse nutzen will und einige Tage auf dem Hof verbleibt. In einem künstlerischen Höhenflug glaubt er, die schmutzige Mirzl zu einer feinen Dame machen zu können. Das aber passt dem pfiffigen Bauernburschen Loisl nun doch nicht so ganz in den Kram und er lässt nichts unversucht, Mirzl und den "Künstler" auseinander zu bringen.

Das Schicksal nimmt seinen Lauf, als zu allem Überfluß noch die Eltern des Dichters (Johann Krautner und Sylvia Lamatsch) am Hof auftauchen und ihren Sohn heim in die Stadt holen wollen. Während Loisl den Vater des Poeten, einen von seiner Frau völlig eingeschüchterten Waschlappen, zu einem richtigen Mannsbild machen will, taucht am Hof ab und zu Wachtmeister Kraxlhuber (Gerhard Riedel) auf. Der hat eigentlich gar nichts zu sagen und wohl in seinem Leben noch keinen Fall aufgedeckt, ist aber trotzdem ein kleiner Wichtigtuer und über jeden Vorfall im Dorf dankbar. Schließlich stellt sich heraus, dass die Mirzl eigentlich das uneheliche Kind von Bauer Lechner und einer seiner Jugendlieben, der armseligen Junggesellin Kräuter - Zenz (Ursula Krautner) ist. Jetzt sieht die Sachlage für den Loisl natürlich anders aus: Wer hat schon was dagegen, Bauer zu werden...

Zwei äußerst amüsante Abende, die einen Kater der Lachmuskeln am nächsten Tag garantierten. Besonders Tina Ferber überzeugte in ihrer Rolle als Magd Mirzl.

Zwischen den Akten traten die Kinder- und Jugendgruppe und die Volkstanzgruppe, begleitet von den Zeidlermusikanten Feucht mit einigen fränkischen Volkstanzen auf.

1. Vorsitzender Jörg Lamatsch dankte am jeweiligen Abend nicht nur den Akteuren für ihr künstlerisches Wirken, sondern auch der Souffleuse Christa Szczotok, sowie insbesondere dem für die Ausstattung der Bühne verantwortlichen Ludwig Wolfsteiner sowie der für das Bühnenbild zuständigen Sieglinde Schönfelder.

Einige Eindrücke aus den durchgeführten Theaterabenden sollen die nachfolgenden Bilder vermitteln:

Bilderserie Teil 1:

 

 

 

Bilderserie Teil 2:

 

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